Eine basale Einheit unseres Denkens ist die Zahligkeit von Objekten, die uns umgeben.
Aber Zahlen auf dem Papier sind etwas ganz anderes als Zahlen im Bewusstsein; ohne Zählen
kommt der Mensch beispielsweise nicht über die spontane zahlenmäßige Erfassung von sieben Einzelobjekten
hinaus.
Die Frage, wie Zahlen und Mengen im Bewusstsein wirken, ist Ausgangspunkt zahlloser Gestaltungsprozesse:
vom Goldenen Schnitt bis zur Verpackungsgröße, von der Preisgestaltung bis zur Organisation von
Gruppenprozessen. Dennoch wird diese Frage selten explizit angegangen.
Holm Friebe und Philipp Albers (er)zählen und versuchen eine Annäherung an den kleinsten gemeinsamen Nenner von Designprozessen über die Zahlenpsychologie.









